

Problematik Trinkwasserleitungen
Bei Trinkwasserleitungen aus verzinktem Stahl sind Rostwasser oder Druckabfall Anzeichen dafür, dass die Installationen ins Sanierungsalter gekommen sind. Die Korrosion kann so stark werden, dass undichte Stellen im Leitungsnetz entstehen, was im schlimmsten Fall zu Wasserschäden führen kann.
Nach Umbauten verstecken sich im Mauerwerk oft Rohrabschnitte von früheren Nasszellen, die noch immer am Frischwassernetz angeschlossen sind. Solche Rohrleitungen werden als tote Anschlussleitungen oder Blindleitungen bezeichnet. Ist der Durchfluss in diesen Leitungen gehemmt, bleibt stagnierendes Wasser zurück. Dieses wird so zu einer wahren Keimbombe. Nach SVGW Richtlinie W3d sind solche Abschnitte komplett von der Installation zu trennen.
Analyse Trinkwasserleitungen
Bei Installationen, die vor 25 bis 30 Jahren erbaut wurden, lohnt sich eine Zustandsanalyse auf jeden Fall. Unsere ANROSAN-Experten untersuchen vor Ort die Trinkwasserinstallationen eingehend und stellen so fest, welche Materialien verbaut wurden und in welchem Zustand diese sind. Sofern eine Sanierung der Trinkwasserleitungen als nötig – und möglich – eingestuft wird, erstellen wir Ihnen aufgrund der Zustandsanalyse eine verbindliche Offerte für die Sanierung mit ANROSAN.
Analysepreis ANROSAN: 1290 CHF bzw. 1790 CHF bei Mischinstallationen.
Trinkwasserleitungen ohne Epoxidharz sanieren
Die Rohrinnensanierung mit ANROSAN verhindert, dass Böden oder Wände aufgerissen werden müssen. Während der gesamten Sanierung kann der Gebäudebetrieb aufrecht erhalten werden. Für die Sicherstellung der Wasserversorgung werden Provisorien eingerichtet. Die Kosten für die Sanierung der Trinkwasserleitungen sind deutlich tiefer als jene für das Ersetzen der gesamten Installationen. ANROSAN schützt bestehende Trinkwasserleitungen vor Korrosion und Leckagen – sanft, nachhaltig und ohne Epoxidharz. Weil das Beschichtungsmaterial aus rein mineralischen Komponenten besteht ist es besonders sauber und nachhaltig. Denn Zementbeschichtungen werden in der öffentlichen Wasserversorgung seit rund 100 Jahren eingesetzt und haben sich dabei absolut bewährt.
- Wasserleitungen zu sanieren, ist viel günstiger, als sanitäre Gebäudeinstallationen zu ersetzen.
- Neben Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit erfüllt Anrosan das oberste Anliegen schlechthin: Trinkwasserqualität wie unmittelbar ab Wasserwerk.
- Zement, Quarzsand und Wasser bilden die Basis des Beschichtungsmaterials. Diese Materialien enthalten weder Zusatzstoffe noch bilden sie einen Nährboden für mikrobiologische Verunreinigungen.
- Zementmörtel-Beschichtungen haben sich über Jahrzehnte zur Innenauskleidung von öffentlichen Trinkwassernetzen bewährt.
- Das Beschichtungsmaterial von Anrosan ist für Einsatzbereiche bis 200 °C geeignet. Also ist eine thermoaktive Desinfektion und damit ein wirksamer Schutz vor Legionellen jederzeit möglich.
- Beschichtungsmaterial und Applikationen wurden in mehrjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit den Gegebenheiten und Auflagen der Lebensmittelverordnung angepasst.
- Für die Entwicklung von Anrosan konnte die Naef GROUP von ihrer über 30-jährigen Erfahrung in der Wasserleitungssanierung profitieren.
- Die Naef GROUP behält die Kontrolle über sämtliche Prozesse – von der Herstellung bis hin zur technischen Applikation.

DIN Certco, Fachbetrieb
Konformität und Zertifizierung
Zertifiziert und Lebensmitteltauglich
In Zusammenarbeit mit der akkreditierten Zertifizierungsgesellschaft DIN CERTCO wurde ein Zertifizierungsprogramm ausgearbeitet, anhand dessen der gesamte Fachbetrieb Näf Tech AG sowie die Kriterien des ANROSAN-Sanierungsverfahrens hinsichtlich einer fachgerechten Sanierung (nicht aber der Hygiene) beschrieben wurden. ANROSAN hat sämtliche Prüfungen erfolgreich bestanden. ANROSAN ist gemäss Schweizer Lebensmittelgesetz geeignet für den Einsatz als Lebensmittelverpackung.
DIN Register-Nummer: FB1R003
Konformitätserklärung ANROSAN / Näf Tech AG
Die Näf Tech AG hat für die Rohrinnensanierung nach ANROSAN verschiedene von den Schweizer Behörden geforderte Prüfungen betreffend geltender Gesetzesanforderungen erfolgreich durchlaufen.
Problematik Trinkwasserleitungen
Analyse Trinkwasserleitungen
Sanierung Trinkwasserleitungen
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Wir wollen Sie begeistern – unsere Referenzen
Wir sanieren rund 1000 Objekte pro Jahr. Dabei reicht es uns nicht zufriedene Kunden zu haben. Wir wollen Sie begeistern. Bestnoten sind somit unsere Mindestanforderung. Dafür tun wir sehr viel. Umso schöner, dass sich dies auch in den zahlreichen Rückmeldungen widerspiegelt, die wir regelmässig erhalten. Vielen Dank für das grosse Vertrauen in uns und unsere Dienstleistungen.
Totale Rohrinnensanierung hervorragend erfolgt. Die Zeitwahl im Januar war perfekt, zeigte sich doch der ölsparende Effekt sogleich und überzeugend. Ich kann Naef Group mit ihrem kompetenten Team nur empfehlen.

Erwin Bänteli
Die Rohrsanierung in unserem ganzen Haus wurde sauber, speditiv und ordentlich durchgeführt. Wir sind sehr zufrieden mit der Information und der geleisteten Arbeit.

Martin C. Huber
Nach positiven Erfahrungsberichten von zwei Kollegen haben wir unsere 39-jährige Bodenheizung durch die Naef Group sanieren lassen. Wir wurden nicht enttäuscht. Alle Mitarbeiter der Naef Group waren von der Vorabklärung bis zu den Nacharbeiten sehr professionell, kompetent und freundlich am Werk. Die Arbeiten wurden sehr sauber und exakt nach Zeitplan erledigt.

Ruedi Grunder
Die häufigsten Fragen rund um die Sanierung von Trinkwasserleitungen
Für Rohrinnensanierungen existiert kein offizielles Zertifizierungsverfahren des SVGW. Entsprechend gibt es für dieses Verfahren auch kein SVGW-Zertifikat.
Entscheidend ist vielmehr, dass die eingesetzte Technologie die übergeordneten gesetzlichen Anforderungen der Schweiz und die relevanten Vorgaben für den Einsatz im Trinkwasserbereich erfüllt. Genau diese Transparenz und fachliche Einordnung bietet nur die Naef GROUP mit dem ANROSAN.
Nein. ANROSAN ist das erste und einzige anorganische Rohrinnensanierungsverfahren auf Zementbasis. Alle anderen Anbieter verwenden Epoxidharz- oder Bisphenolhaltige Beschichtungsmaterialen. Für sämtliche trinkwasserhygienischen Untersuchungen arbeitet die Naef GROUP eng mit den zuständigen Ämtern und Instituten zusammen.
Untersucht wurden alle relevanten Substanzen – von der Herstellung der Rohstoffe bis hin zu den trinkwasserrelevanten Migrationen der einzelnen Stoffe. Diese wurden für den Einsatz im Kontakt mit Trinkwasser freigegeben.
Die Naef GROUP kann gegenüber Auftraggebern insbesondere die nachfolgenden Anforderungen bestätigen:
• Bundesamt für Gesundheit BAG, Mitteilung 165, Juli 2012 – jedoch auf Zementbasis
• Lebensmittelgesetz (LMG)
• Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV)
• Verordnung des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen (TBDV)
Gerade im sensiblen Trinkwasserbereich ist diese Klarheit entscheidend. Genau deshalb vertrauen Auftraggeber auf die Naef GROUP mit ANROSAN.
Ja. Während der Sanierungsarbeiten kommt es zu Wasserunterbrüchen, jedoch jeweils nur in den Wohnungen, die an die betreffende Steigzone angeschlossen sind. Die Sanierung erfolgt strangweise, das heisst: Betroffen sind immer nur die Wohnungen der jeweiligen Steigzone.
Die genauen Zeitfenster werden nach der Objektplanung in einem detaillierten Plan kommuniziert. Die Naef GROUP ist bemüht, den Wasserunterbruch so kurz wie möglich zu halten. Auf Wunsch kann ein Duschprovisorium zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich wird auf jeder Etage ein Kaltwasserprovisorium eingerichtet, damit Wasser für WC-Spülungen, Kochen und andere Grundbedürfnisse bezogen werden kann.
Während der Sanierungsarbeiten benötigen unsere Teams während der Arbeitszeit Zugang zur Wohnung. Da die Leitungen strangweise saniert werden, muss der Zugang in allen Wohnungen gewährleistet sein, die an die jeweilige Steigzone angeschlossen sind.
Während der Arbeitszeit bleibt die Wohnungstür angelehnt. Nach Feierabend wird alles so zurückgebaut, dass die Tür wieder geschlossen werden kann und keine Schläuche mehr in der Wohnung verlegt sind.
Durch eine saubere Objektplanung, eine klar strukturierte strangweise Ausführung und eine transparente Kommunikation der Zeitfenster. Betroffen sind immer nur die tatsächlich angeschlossenen Wohnungen der jeweiligen Steigzone.
Dazu kommen praxisgerechte Provisorien: Auf jeder Etage wird ein Kaltwasserprovisorium eingerichtet, und auf Wunsch steht ein Duschprovisorium zur Verfügung. Gerade in bewohnten Liegenschaften zeigt sich hier die Stärke einer professionell geführten Sanierung durch die Naef GROUP.
Eine Steigzone ist der Bereich im Gebäude, in dem die vertikalen Wasserleitungen verlaufen. Diese beginnen im Keller beziehungsweise im Technikraum und führen von dort vertikal durch die Wohnungen nach oben.
Über diese Leitungen werden die übereinanderliegenden Wohnungen mit Wasser versorgt.
Eine Zapfstelle ist ein Punkt, an dem Wasser aus der Leitung entnommen werden kann. Typische Beispiele sind Dusch- und Badearmaturen, Lavabo, Küche oder Anschlüsse im Spülkasten und an der Waschmaschine.
Jede dieser Entnahmestellen gilt als eigene Zapfstelle.
Die Anzahl der Zapfstellen hängt von den vorhandenen Wasseranschlüssen in Ihrer Wohnung ab. Typischerweise zählen dazu Küchenarmatur, Lavabo, Dusche, Badewanne sowie Anschlüsse für Geräte wie Waschmaschine.
Wichtig: Eine Armatur beim Lavabo, bei der Badewanne oder in der Küche umfasst in der Regel zwei Zapfstellen – Warm- und Kaltwasser. Ein WC verfügt üblicherweise nur über eine Zapfstelle für Kaltwasser.
Auch ein Materialanhänger muss in Gebäudenähe platziert werden. Das Fahrzeug der Techniker muss hingegen nicht zwingend direkt vor dem Gebäude parkieren.
Vor Projektbeginn sollten insbesondere der Zugang zu den betroffenen Wohnungen, ein geeigneter Standort für Kompressor und Materialanhänger sowie die nötige Stromversorgung über eine CEE32-Steckdose geklärt sein.
Ebenso wichtig sind eine saubere Objektplanung und eine klare Information zu Wasserunterbrüchen, Steigzonen und allfälligen Provisorien. Genau diese strukturierte Vorbereitung ist ein Kernbestandteil einer professionellen Sanierung mit der Naef GROUP.
Ein Beratungsgespräch, das den Unterschied macht
Ein Beratungsgespräch, das den Unterschied macht






















