Bodenheizungen und Feuer haben etwas gemeinsam: Sie strahlen Wärme ab.

07.11.2018

Ausgeglichen warm

Die Raumtemperatur ist nur das eine: Für den Wohnkomfort spielt auch die Wärmeverteilung eine zentrale Rolle. Die Fussbodenheizung ist hier klar im Vorteil.

Text: Raphael Hegglin

Wer kennt das Gefühl nicht: Nach einem eisigen Wintertag draussen setzt man sich ans offene Feuer und lässt sich so richtig durchwärmen. Dass wir die Wärme des Feuers besonders intensiv empfinden, liegt an der Strahlungswärme, die von ihm ausgeht: Seine Wärmestrahlen treffen auf unseren Körper und erwärmen ihn – nicht nur auf der Haut, sondern auch in seinem Innern.

Prinzipiell unterscheidet man beim Heizen zwischen Strahlungswärme und Konvektionswärme. Radiatoren wie auch Fussbodenheizungen übertragen Wärme auf beide Arten. Allerdings in unterschiedlichen Verhältnissen: Während Fussbodenheizungen einen grossen Teil ihrer Wärme abstrahlen, übertragen Radiatoren die Wärme hauptsächlich durch Konvektion.

Wir empfinden Strahlungswärme als ausgeglichener und behaglicher. Konvektionswärme bewegt die Luft kontinuierlich, wodurch sich in einem Raum ständig Warm- und Kaltluftschichten verschieben. Dies kann selbst bei Raumtemperaturen über 20 Grad Celsius für ein unangenehmes Raumklima sorgen. Zudem wird dadurch Staub aufgewirbelt, was die Atemwege reizen kann und für Allergiker problematisch ist. Die hohe Behaglichkeit und wenig Staub in der Luft sind daher Gründe, warum Bodenheizungen so beliebt sind.

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